



Musterrechnung: Eigentumswohnung 80 m² zum Durchschnittspreis
| Position | Wert | Herleitung |
|---|---|---|
| Kaufpreis | 230.000 € | 80 m² × 2.881 €/m² |
| Jahreskaltmiete | 11.338 € | 80 m² × 11,81 €/m² × 12 |
| Bruttomietrendite | 4,9 % | Jahreskaltmiete / Kaufpreis |
| Kaufnebenkosten (12 %) | 27.600 € | Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, Courtage |
| nicht umlagefähige Kosten | ca. 1.100 €/Jahr | Verwaltung + Instandhaltungsrücklage |
| Nettomietrendite | ca. 4,0 % | (11.338 − 1.100) / 257.600 € |
| Eigenkapital | 73.600 € | 20 % Kaufpreis + Nebenkosten |
| Darlehen / Zinsaufwand Jahr 1 | 184.000 € / 7.176 € | 80 % Beleihung, 3,90 % Effektivzins |
| Eigenkapitalverzinsung | ca. 4,2 % | (10.238 − 7.176) / 73.600 € |
| Monatsrate (Zins + 2 % Tilgung) | 905 € | 184.000 € × 5,9 % / 12 |
| Cashflow pro Monat | − 52 € | 945 € Kaltmiete − 905 € Rate − 92 € Kosten |
| davon Tilgung (Vermögensaufbau) | + 307 € | 184.000 € × 2 % / 12 |
Wie das zu lesen ist: Der Cashflow ist im ersten Jahr leicht negativ – rund 52 Euro monatlich legen Sie zu. Gleichzeitig tilgen Sie 307 Euro pro Monat, die als Vermögen in der Immobilie bleiben. Unterm Strich bauen Sie also rund 255 Euro monatliches Nettovermögen auf, während der Mieter den größten Teil der Rate trägt. Mit fortschreitender Tilgung sinkt der Zinsanteil, der Cashflow dreht in der Regel nach wenigen Jahren ins Plus.
„In Dietzenbach entscheidet der Einkaufspreis über die Rendite, nicht die Miete: Zwischen 2.400 und 3.500 Euro pro Quadratmeter liegen fast zwei Prozentpunkte Bruttorendite – wer geduldig kauft, verdient hier mehr als der, der schnell kauft.“Andreas Wagner, Geschäftsführer der Develo Immobilien GmbH
Warum der Einkaufspreis entscheidet: Bruttorendite bei Ø-Kaltmiete 11,81 €/m²
| Kaufpreis je m² | Bruttomietrendite | Einordnung in Dietzenbach |
|---|---|---|
| 2.000 € | 7,1 % | unteres Ende der Angebotsspanne, meist Sanierungsbedarf |
| 2.400 € | 5,9 % | günstiger Bestand, z. B. am Hexenberg |
| 2.690 € | 5,3 % | Ø Kernstadt |
| 2.881 € | 4,9 % | Ø Dietzenbach gesamt |
| 3.198 € | 4,4 % | Ø Hexenberg |
| 4.878 € | 2,9 % | oberes Ende, Neubau- und Top-Ausstattung |
Zweites Szenario: günstig eingekaufter Bestand
Eine 70-m²-Wohnung am Hexenberg zu 2.400 €/m² kostet 168.000 Euro. Bei konservativ angesetzten 11,00 €/m² Kaltmiete ergeben sich 9.240 Euro Jahresmiete und damit eine Bruttomietrendite von 5,5 % – gut ein halber Prozentpunkt mehr als beim Durchschnittsobjekt, bei rund 62.000 Euro geringerem Kapitaleinsatz. Genau solche Objekte finden wir für Anleger über unser regionales Netzwerk, häufig bevor sie inseriert werden.
Vereinfachte Beispielrechnungen ohne Berücksichtigung von Steuern, Leerstand, Mietausfallwagnis und individueller Bonität; sie ersetzen keine Anlageberatung. Kauf- und Mietpreise: immowelt-Preisatlas und -Mietspiegel Dietzenbach inkl. Stadtteilseiten (Angebotspreise, Stichtag 01.08.2026, Abruf 10.08.2026) · Zinssatz: Interhyp, 10 Jahre Zinsbindung bei 80 % Beleihungsauslauf (Konditionen 03.–09.08.2026) · eigene Verkaufsdaten Develo Immobilien. Was Ihre eigene Immobilie wert ist, zeigt die kostenfreie Immobilienbewertung Dietzenbach. Stand: August 2026.
2010 haben wir in Dietzenbach am Starkenburgring – heute der Lohrer Weg – ein Paket von fünf Eigentumswohnungen für 75.000 Euro angeboten bekommen – so günstig war der Markt damals. 2021 hat mein Sohn Paul dort eine einzelne 50-Quadratmeter-Wohnung für 120.000 Euro verkauft, zum Höhepunkt des Marktes. Dietzenbach hat sich also enorm entwickelt, bleibt aber ein anspruchsvolles Cluster, in das sich vor allem erfahrene, professionelle Investoren wagen sollten.

Beim Durchschnittsobjekt liegt die Bruttomietrendite bei rund 4,9 % (Kaufpreis 2.881 €/m², Kaltmiete 11,81 €/m²; immowelt, Stand 08/2026). Wer im günstigen Bestand um 2.400 €/m² einkauft, erreicht rechnerisch bis zu 5,9 % – nach Kaufnebenkosten und nicht umlagefähigen Kosten bleiben beim Durchschnittsobjekt rund 4,0 % Nettomietrendite.
Für renditeorientierte Anleger ja: Mit durchschnittlich 2.881 €/m² ist Dietzenbach bei Eigentumswohnungen der günstigste unserer fünf Rhein-Main-Standorte, während die Kaltmieten mit 11,81 €/m² nah am Niveau teurerer Nachbarstädte liegen. Genau aus dieser Schere entsteht die vergleichsweise hohe Mietrendite.
Der Hexenberg bietet die größte Spannbreite (Wohnungen von 1.500 bis 5.545 €/m²) und damit die besten Chancen auf einen renditestarken Einkauf. Die Kernstadt hat mit Ø 2.690 €/m² den niedrigsten Einstieg, Steinberg (Ø 3.187 €/m²) profitiert von stabiler Familiennachfrage (immowelt-Stadtteildaten, 08/2026).
Als Faustregel sollten Sie die Kaufnebenkosten von rund 12 % plus etwa 20 % des Kaufpreises selbst aufbringen. Bei einer 80-m²-Wohnung für 230.000 Euro sind das rund 73.600 Euro; die verbleibenden 184.000 Euro entsprechen einem Beleihungsauslauf von 80 %, für den Banken derzeit rund 3,90 % Effektivzins berechnen.
Im Musterfall ist der Cashflow im ersten Jahr mit etwa −52 Euro leicht negativ: 945 Euro Kaltmiete stehen 905 Euro Rate und rund 92 Euro nicht umlagefähigen Kosten gegenüber. Gleichzeitig tilgen Sie 307 Euro monatlich – der Vermögensaufbau beträgt also rund 255 Euro im Monat und steigt mit jedem Jahr, weil der Zinsanteil sinkt.
Die Provision beträgt insgesamt in der Regel 5,95–7,14 % des Kaufpreises inkl. MwSt. und wird beim Verkauf an private Käufer seit dem 23.12.2020 hälftig geteilt – also je 2,975–3,57 % für Käufer und Verkäufer. Sie ist Teil der Kaufnebenkosten und fließt in die Nettorendite ein.

Mo. - Sa.
von 09:30 bis 18:00
So. geschlossen